20.11. 2015 um 20 Uhr                                 An der Ufa Fabrik


Das Konzert-Projekt “Afro Sambas in Berlin“ ist eine Initiative der Dirigentin und künstlerischen Leiterin des Brasil Ensemble Berlin, der Brasilianerin Andrea Huguenin Botelho.

Das Projekt möchte in Berlin die Bedeutung der brasilianischen Kunst bekannt machen, indem die Musik der Komponisten Baden Powell und Vinicius de Moraes mit der bildenden Kunst der Berliner Künstlerin und Ethnologin Inga Scharf da Silva durch einen ethnologisch-künstlerischen Blick in Verbindung zueinander gesetzt und dies durch Informationen über die multikulturelle Gesellschaft Brasiliens untermauert wird. 


Als Highlight wird der Sohn des Komponisten Baden Powell, der renommierte Jazzpianist Phillippe Baden Powell zu Gast in diesem Konzert sein, um neun bisher noch nicht bekannte Kompositionen seines Vaters zu präsentieren, die zu diesem Zyklus gehören.

 

Dieses Konzert zeigt die Liedersammlung "Afro Sambas"

zum ersten Mal in dieser künstlerischen Form in Europa.


Das Projekt macht mit den „Afro Sambas“ die Identität Brasiliens in Berlin erlebbar, einer Stadt die für interkulturelle Aktivität offen und bekannt ist. Durch die Verbindung aktueller Berliner Kunst mit brasilianischer Musik wird eine lebendige Plattform geschaffen, in der sich die Akteure der beiden Kulturen aktiv am interkulturellen Dialog zwischen Brasilien und Deutschland beteiligen können.

Zusätzlich sind die „Afro-Sambas“ ein Sinnbild für die unterschiedlichen kulturellen Praktiken und Traditionen innerhalb der Brasilianischen Kultur. Dies ist auf die interkulturelle Entwicklung der Gesellschaft in Berlin übertragbar, die eine Wertschätzung und gleichberechtigte Auseinandersetzung mit der Vielfalt der Kulturen, Traditionen und künstlerischen Einflüsse der Zuwanderer einfordert.

Inga Scharf da Silva
Xangô 2012 - Öl auf Leinwand (80X100) - Inga Scharf da Silva

"Die Projektidee zeigt anschaulich, wie sich Interkulturalität auf den verschiedenen Ebenen vollziehen kann: Die Verbindung der Kunstformen Musik,  Sprache, Malerei und Literatur bringt auf interdisziplinäre Weise Künstler aus Deutschland und Brasilien einander näher. Die künstlerische Vielfältigkeit dieses internationalen Projektes soll zur Bereicherung der Berliner Kulturlandschaft beitragen. Im Fall der Projektrealisierung gewinnt das Berliner Publikum auf mitreißende Art die einzigartige Möglichkeit, in eine neue sowohl brasilianische als auch traditionell-europäische Kulturebene einzutauchen: in die „Afro Sambas in Berlin“."

Andrea Huguenin Botelho